Pressemeldung,
Tausende Laufschuhe, strahlender Sonnenschein und ein gemeinsames Ziel: Beim zweiten Vienna Climate Run verwandelte sich die Prater Hauptallee am Samstag in eine Bühne für gelebten Klima- und Naturschutz. Unter dem Motto „Wir bringen Bewegung in den Klimaschutz“ gingen knapp 2.000 Erwachsene und Kinder an den Start. Ergänzt wurde das Event durch ein österreichweites virtuelles Lauf-Format, an dem sich Schulen, Sportvereine und Organisationen mit insgesamt mehr als 1.000 Teilnehmer beteiligten. Im Mittelpunkt stand auch heuer der konkrete Schutz wertvoller Naturräume: Mit jedem gelaufenen Kilometer wurde ein Quadratmeter Waldfläche rund um das UNESCO-Weltnaturerbe Dürrenstein-Lassingtal dauerhaft geschützt. Dank des Engagements der Teilnehmer können insgesamt 10.853 Quadratmeter Waldfläche langfristig gesichert werden.
Erstmals unterstützte der Vienna Climate Run 2026 auch direkt internationalen Naturschutz. Gemeinsam mit Partnerorganisationen können zusätzlich 4.346 Quadratmeter tropischer Regenwald in Costa Rica dauerhaft geschützt werden.
Ein Teil der Startgelder fließt zudem in ein gemeinsames Projekt von Caritas Österreich und BOKU Wien im Südsudan. Dort sollen eine nachhaltige Ziegelproduktionsmaschine sowie brennstoffsparende Kochöfen dazu beitragen, Abholzung zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Insgesamt konnten 14.127 Euro für das Projekt gesammelt werden.
Tausende Quadratmeter für Bienen und Artenvielfalt
Auch die jüngsten Klimaschützer leisteten einen konkreten Beitrag: Beim Kinderlauf „Bee Happy Run“ wurden mit jeder Runde 15 Quadratmeter Bienenweide geschaffen. Insgesamt entstanden dadurch 20.730 Quadratmeter neue Lebensräume für Wildbienen und andere Bestäuber, die gemeinsam mit der Initiative BeeWild umgesetzt werden. Zusätzlich wurden die Feuerwehrjugend und der Katastrophenhilfsdienst Wien mit einer Spende unterstützt.
Prominente Unterstützung aus Sport, Wissenschaft und Gesellschaft
Für zusätzliche Strahlkraft sorgte die breite Unterstützung aus Sport, Wissenschaft, Medien, Politik und Wirtschaft. Als Climate Run Ambassadors und Teilnehmer waren unter anderem Ski-Weltmeisterin Lizz Görgl, Schauspielerin Valerie Huber, Olympialäufer Andreas Vojta, Klimaökonomin Sigrid Stagl, Meteorologe Andreas Jäger, Martina Gleissenebner-Teskey sowie Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb mit dabei.
Auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft setzten vor Ort ein Zeichen für Klima- und Naturschutz. Mit dabei waren unter anderem Leonore Gewessler, Alexander Nikolai (Bezirksvorsteher Leopoldstadt), Judith Pühringer (Sprecherin Wiener Grüne), Peter Kraus (Parteivorsitzender Wiener Grüne) und Martha Bißmann sowie Ulrich Streibl (Ökostrom AG), Elke Kastner (Klimabündnis Österreich), Lukas Püspök (PÜSPÖK Erneuerbare Energie), René Knapp (UNIQA), Manfred Hohensinner (Frutura) und Klaus Reisinger (ClimatePartner).
„Der Vienna Climate Run zeigt, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam für eine positive Sache in Bewegung kommen. Die enorme Beteiligung und die Begeisterung zeigen, welche Kraft in positiven Zukunftsinitiativen steckt. Unser Ziel ist es, Klimaschutz, Artenvielfalt und gesellschaftliches Engagement mit Freude, Sport und Gemeinschaft zu verbinden. Jeder Schritt zählt – und gemeinsam können wir Großes bewegen“, so freut sich Stephan Neuberger, Initiator des Vienna Climate Run und Obmann der Trägervereine panSol und SOL.
Climate Village wird zum Treffpunkt für Nachhaltigkeit
Auch abseits der Laufstrecke stand der Klimaschutz im Mittelpunkt. Im Climate Village präsentierten Unternehmen, NGOs und Zukunftsinitiativen innovative Lösungen für Klima- und Umweltschutz. Musik von kronehit und PIRATE Radio, Mitmachstationen sowie zahlreiche Informations- und Erlebnisangebote sorgten den ganzen Tag über für Festivalstimmung.
Familien, Schulen, Vereine und Unternehmen nutzten die Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu werden. Der zweite Vienna Climate Run zeigte damit einmal mehr: Sport kann Menschen zusammenbringen, Aufmerksamkeit für zentrale Zukunftsthemen schaffen und gleichzeitig konkrete Maßnahmen für Klima-, Natur- und Artenschutz ermöglichen.