Swiss Life Select Finanz- und Vorsorgeumfrage: Große Lücke zwischen Anspruch und Realität bei finanzieller Selbstbestimmung

Der Wunsch nach Kontrolle über die eigenen Finanzen bleibt hoch, gleichzeitig nehmen finanzielle Sorgen zu und das Vertrauen in die Altersvorsorge sinkt – vor allem bei jungen Menschen

© Swiss Life Select
Zu dieser Meldung gibt es: 1 Bild
Pressemeldung,
Finanzielle Selbstbestimmung bleibt für die Menschen in Österreich ein zentrales Lebensziel – und das unabhängig von Alter, Geschlecht und Wohnort. Gleichzeitig klafft jedoch die Lücke zwischen Wunsch und gelebter Realität weiter auseinander. Zu diesem Schluss kommt das neue Selbstbestimmungsbarometer, eine jährlich durchgeführte repräsentative Umfrage im Auftrag von Swiss Life Select Österreich, die die Einstellung der Österreicherinnen und Österreicher zum Thema Geld und Finanzen unter die Lupe nimmt. Während sich eine große Mehrheit der Bevölkerung ein finanziell selbstbestimmtes Leben wünscht, fühlen sich tatsächlich nur rund die Hälfte der Befragten in ihren Finanzen souverän aufgestellt. Besonders auffällig: Das Vertrauen in die Altersvorsorge ist bei jungen Erwachsenen deutlich eingebrochen. „Das Selbstbestimmungsbarometer zeigt: Der Wunsch nach finanzieller Selbstbestimmung ist hoch, gleichzeitig nehmen Unsicherheiten zu – insbesondere bei jungen Menschen. Entscheidend sind daher eine transparente Analyse, umfassende Aufklärung über Vorsorge- und Investmentmöglichkeiten und darauf aufbauend, eine fundierte Finanzplanung. Den letztlich geht es darum, Menschen dabei zu unterstützen, über alle Lebensphasen hinweg tragfähige Entscheidungen zu treffen“, so Christoph Obererlacher, CEO von Swiss Life Select Österreich.

Finanzielle Selbstbestimmung: Hoher Anspruch, begrenzte Umsetzung

Finanzielle Selbstbestimmung ist für die Österreicherinnen und Österreicher klar definiert: über ausreichend finanzielle Mittel zu verfügen, selbst Entscheidungen treffen zu können und finanziell abgesichert zu sein. 89 Prozent der befragten Frauen und 83 Prozent der befragten Männer geben an, ihr Leben finanziell selbstbestimmt gestalten zu wollen. Tatsächlich fühlen sich jedoch nur 52 Prozent im Umgang mit den eigenen Finanzen selbstbestimmt – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr (50%), aber weiterhin ein deutlicher Hinweis auf strukturellen Aufholbedarf.

Finanzielle Sorgen nehmen weiter zu

Parallel dazu nehmen die finanziellen Sorgen der befragten Österreicherinnen und Österreicher weiter zu. Fast ein Viertel der Befragten (23 Prozent) gibt an, sich um die eigene finanzielle Situation zu sorgen – ein weiterer Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (21%). Entsprechend steigt die Bedeutung aktiver Finanzplanung: Rund ein Drittel der Befragten nennt regelmäßiges Sparen und die Kontrolle der eigenen Ausgaben als zentrale Voraussetzung für finanzielle Selbstbestimmung. Die Ergebnisse spiegeln sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch ein gestiegenes Bewusstsein dafür wider, dass finanzielle Sicherheit kontinuierliche Aufmerksamkeit erfordert.

Blick in die Zukunft: Mehrheit zuversichtlich, Pensionisten deutlich skeptischer

Nur etwas mehr als die Hälfte (57%) der Befragten blicken optimistisch auf ihre finanzielle Situation in zehn Jahren. Regional zeigen sich dabei kaum Unterschiede, sehr wohl jedoch zwischen den Lebensphasen. Besonders gering ist die Zuversicht bei Pensionistinnen und Pensionisten: In dieser Gruppe schauen nur 44 Prozent positiv in ihre finanzielle Zukunft.

Altersvorsorge: Massiver Vertrauensverlust bei jungen Erwachsenen

Beim Thema Altersvorsorge zeichnet die Umfrage ein differenziertes und zugleich besorgniserregendes Bild. Insgesamt glaubt nicht einmal jeder Dritte (29%), dass die staatliche, berufliche und private Vorsorge ein finanziell selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen werden. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt dieser Wert überhaupt nur bei marginalen 20 Prozent – ein Rückgang um 12 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Damit ist das Vertrauen in die Altersvorsorge gerade bei jener Gruppe eingebrochen, für die frühzeitige Planung und Vorsorge besonders entscheidend wäre. „Die Ergebnisse zeigen eindeutig, wie stark das Vertrauen in die Altersvorsorge gerade bei jungen Menschen nachgelassen hat. Dabei hätten sie durch einen frühen Einstieg bereits mit überschaubaren Beträgen gute Chancen, langfristig Vermögen aufzubauen und ihren Lebensstandard im Alter abzusichern“, so Obererlacher.

Mangelnde Vorsorgeplanung und große Wissenslücken bremsen finanzielle Sicherheit

Fast ein Viertel (23%) der befragten Österreicherinnen und Österreicher sind rückblickend der Meinung, zu spät mit der Altersvorsorge begonnen zu haben. Mehr als ein Viertel wünscht sich zusätzliches Finanzwissen. Der Anteil jener, die ihren Ruhestand finanziell gut geplant sehen, ist zwar leicht gestiegen, bleibt mit 30 Prozent jedoch niedrig. Besonders gering ist dieser Wert bei Teilzeitbeschäftigten (21 Prozent) und Frauen (26 Prozent). Zum Vergleich: 30 Prozent der Vollzeitbeschäftigten und 35 Prozent der Männer fühlen sich gut vorbereitet. Auffällig bleibt auch die geringe Gesprächskultur rund um Geld: Nur etwa ein Fünftel der Befragten spricht regelmäßig mit Familie oder Freunden über Finanzthemen. Viele Entscheidungen werden isoliert getroffen – und damit anfälliger für Fehlannahmen und Versäumnisse.

Swiss Life-Selbstbestimmungsbarometer 

Für das aktuelle Selbstbestimmungsbarometer hat Swiss Life gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Bilendi eine repräsentative Stichprobe von 1500 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren in Österreich online befragt. Befragungszeitraum war Sommer 2025. Das Swiss Life-Selbstbestimmungsbarometer wird neben Österreich und der Schweiz auch in Frankreich, Deutschland, Tschechien sowie der Slowakei durch repräsentative Umfragen erhoben. 

Über Swiss Life Select Österreich
Swiss Life Select Österreich ist Marktführer unter den österreichischen Finanzberatungsunternehmen mit rund 100.000 Kunden und Kundinnen mit laufenden Verträgen aus den letzten fünf Jahren. Insgesamt sind in ganz Österreich rund 250 Berater und Beraterinnen tätig und in der Swiss Life Select-Zentrale rund 100 Mitarbeitende beschäftigt. Swiss Life Select Österreich ist Teil der international tätigen Swiss Life-Gruppe. Die Swiss Life-Gruppe mit Sitz in Zürich ist ein führender europäischer Anbieter von umfassenden Vorsorge- und Finanzlösungen und geht auf die 1857 gegründete Schweizerische Rentenanstalt zurück. Swiss Life unterstützt Menschen dabei, ihr Leben finanziell selbstbestimmt zu gestalten. Die Swiss Life-Gruppe beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und verfügt über ein Netzwerk von rund 16.900 Beraterinnen und Berater. Die Kernmärkte sind die Schweiz, Frankreich und Deutschland. Darüber hinaus ist Swiss Life mit der Marke Swiss Life Select in Österreich, Tschechien, Schweiz und Deutschland präsent. Die Aktie der Swiss Life Gruppe notiert an der SIX Swiss Exchange.
Zur Meldungsübersicht

Pressemappe

Sofort downloaden

Pressetext 4447 Zeichen

Als .txt downloaden Ins Clipboard kopieren

Bilder 1

© Swiss Life Select

Presse­kontakt

Martin Fürsatz
Mag. Martin Fürsatz MA
Managing Partner

MFPR GmbH 
(+43) 676 / 722 16 51
martin.fuersatz@mfpr.at
www.mfpr.at